St.Sebastianus Schützengesellschaft 1280 Mayen eV
                                                                                 Schießsport und Tradition in Mayen

Jungschützen lernten fürs Tennenfest extra tanzen

Den Abschluss der Mayener Schützenkirmes bildete auch in diesem Jahr das Tennenfest mit Krönung der Prinzen und Könige. Beim obligatorischen Königstanz entpuppte sich die Schützenjugend zum Erstaunen der zahlreichen Gäste als stilsichere Tänzer. Für diesen Abend hatten die Jugendlichen eigens heimlich einige Standardtänze eingeübt. Aber auch die älteren Semester nutzen die Gelegenheit zur Musik des „Stähbach-Duos“ das Tanzbein zu schwingen.

Bei der unerwartet gut besuchten Veranstaltung nahmen Jürgen Kreusch, Gerd Greßler und Elisabeth Wingender die Krönung der neuen Schützenkönige und Prinzen vor. Bei den Schützen nahmen die Damen  Petra Zimmer (Vogelkönigin) und Scheibenkönigin Martina Prüm, bei der Jugend Vogel- und Jugendprinz Marvin Nöthen sowie Schülerprinz Fabian Blaeser  ihre Insignien entgegen. Im Anschluss erhielten die Sieger der zahlreichen weiteren Wettbewerbe ihre Pokale.  Auch die Gäste gingen nicht leer aus. Eine gut bestückte Tombola brachte den Loskäufern manch nützlichen oder schmackhaften Preis ein.

Das Schützenwesen in Mayen lebt

Gute Beteiligung an Stadtmeisterschaft – Mayen siegt fünfmal

Mayen. Das Schützenwesen in Mayen lebt. Dies unterstrich die jüngst stattgefundene Stadtmeisterschaft, an der sich 90 Schützen aus vier Bruderschaften beteiligten, der jüngste 10 Jahre, der älteste 83 Jahre alt. Ausrichter in diesem Jahr war die St. Sebastianus Schützengesellschaft aus der Kernstadt. Einen Heimvorteil konnten die Sportler jedoch nicht geltend machen. Auf Grund der umfangreichen Renovierungsarbeiten auf dem Kleinkaliberstand war die Schießsportanlage erst am Tage der Stadtmeisterschaft wieder in Betrieb genommen worden. Aber Schießen ist anscheinend wie Fahrradfahren: Das verlernt man so schnell nicht. Und so konnten am Ende eines fairen Wettkampftages die Schützen aus Mayen fünf der sechs Stadtmeistertitel für sich verbuchen. In der Seniorenklasse siegte die Bruderschaft Alzheim mit den Schützen: Paul Rosenbaum, Dieter Velten und Jürgen Löns mit 138 Ringen vor Mayen (137 Ringen), die mit Henny Nöthen den Einzelstadtmeister stellten. Sie schoss 49 Ringe. Platz drei belegte Nitztal mit 123 Ringen.

Bei der Jugend hatten die Jungs aus Mayen: Maximilian Boos, Fabian Onwura und Fabian Blaeser mit 143 Ringen mit einem ganz knappen Vorsprung von einem Ring die Nase vorn. 142 Ringe schossen die Jugendlichen aus Alzheim und belegten vor Kürrenberg Platz zwei. Diese hatten ebenfalls 142 Ringe geschossen. Hier musste die Gesamt-Zehntelwertung über die Platzierung entscheiden.

Tagesbester Einzelschütze war Maximilian Boos (Mayen) mit satten 50 Ringen.

In der Schützenklasse konnten sich ebenfalls die Ausrichter aus Mayen durchsetzen. Die Schützen: Jürgen Kreusch, Erich Nöthen, Kai Kreusch, Martina Prüm und Carsten Wirtz siegten mit 226 Ringen.

Mit ihrem Vorsitzenden Jürgen Kreusch stellten sie zudem den Einzelstadtmeister. 49 Ringe war sein Ergebnis. Platz zwei belegten die Schützen aus Nitztal (224 Ringe) vor Kürrenberg (220 Ringe) und Alzheim.    

Oberbürgermeister Wolfgang Treis zeigte sich höchst erfreut über die Aktivität der Schützenvereine in Mayen und der Stadtteile und sprach der Mayener Schützengesellschaft seinen Respekt aus, dass man neben unzähligen Arbeitsstunden, die in die Renovierung flossen und auch weiterhin noch fließen werden, eine solch gelungene Veranstaltung organisiert bekam. Bei der Siegerehrung konnte er dem Brudermeister der Kürrenberger Hubertusschützen die Ehrenscheibe überreichen. Wie vor vier Jahren hatte dieser den besten Schuss abgegeben.

 Ostereierschießen am 8. April für Jedermann

Alt und Jung, Aktive, Inaktive, junge und ältere Gäste fanden sich zum Ostereierschießen an Palmsamstag in der österlich geschmückten LG-Halle ein. Am Ende des Tages waren fast 1000 Ostereier an Gäste und Mitglieder verteilt. Zahlreiche Teilnehmer nutzen ihre Chance und erzielten etliche Treffer auf der elektronischen Schießsportanlage, schossen liebevoll hergestellte Holzadler und -hasen. Dabei schießen die Sechs- bis Elfjährigen mit dem Lasergewehr, die Älteren mit Luftgewehr oder Luftpistole. Als Preise winkten Schokohasen, Eierlikör und Eierlikör-Pralinés und jede Menge Ostereier  Als Bonbon für den besten Eierschützen gab es zusätzlich ein Osterpräsent. Dies sicherte sich im Luftgewehrschießen Kurt Gerhards und mit der Luftpistole war Erwin Strobel am erfolgreichsten.

21.01.2017 Zunftfest und Jahreshauptversammlung

Am Abend zuvor fand das Zunftamt statt. In der St. Clemens-Kirche versammelten sich die Mitglieder der Acker-, Hämmer- und Steinhauergesellenzunft sowie die St. Sebastianus Schützengesellschaft. Präses Dechant Matthias Veit und Diakon Winfried Stadtfeld zelebrierten den feierlichen Gottesdienst, der durch die Chorgemeinschaft St. Clemens und St. Veit – unter der Leitung von Kantor Thomas Schnorr – musikalisch umrahmt wurde.

Nach der Begrüßung durch Brudermeister Jürgen Kreusch verlasen Schriftführer Erich Nöthen, Kassierer Jürgen Speicher, Schießmeisterin Martina Prüm und Jungschütze Jonas Kirst ihre Berichte und erinnerten an den schönen Tagesausflug nach Minheim / Mosel und die sportlichen Erfolge, u. A. die Teilnahme von Gerhard Greßler an den Deutschen Meisterschaften LG aufgelegt oder den Erfolg der Jungschützen bei der Biathlon-Schalke- Tour in Mayen. Ein weiteres Highlight war die Mitgestaltung der 725-Jahrfeierlichkeiten der Stadt Mayen, an deren Festzug 17 Fahnenabordnungen der Mayener Vereine teilnahmen. Im Fokus standen aber die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen des Kleinkaliber-Standes. Die Mitglieder befanden die geleistete Vorstandsarbeit positiv, insbesondere auch wegen der guten Einnahme-situation des abgelaufenen Jahres und brachten dies durch die einstimmige Entlastung des Vorstandes zum Ausdruck. Aus beruflichen Gründen gab Irene Nöthen ihr Amt als stellvertretende Jungschützenmeisterin ab. Die 2. stellvertretende Jungschützen-meisterin Sabine Giliberto wurde im Anschluss in den Rang des Oberfeldwebels befördert und Ottmar Baumann zum stellvertretenden Kassenprüfer gewählt.

„2017 wird ein mindestens ebenso ereignisreiches Schützenjahr, zumal der begonnene Umbau noch zahlreiche Helferstunden in Anspruch nehmen wird“ versprach Brudermeister Jürgen Kreusch. Hierzu wird die Unterstützung der aktiven und inaktiven Mitglieder ebenso benötigt, wie finanzielle Hilfe aus Spenden und Zuschüssen. Bis zur Ausrichtung der Stadtmeisterschaften im Mai müssen die Arbeiten abgeschlossen sein. Bezirksbundesmeister Norbert Steffens sah diesem Ziel optimistisch entgegen und ermutigte die Versammlung sich um die Ausrichtung einer weiteren größeren Veranstaltung zu bewerben, wie den Bezirksjungschützentag. Dies könnte 2019 der Fall sein.

Brudermeister Jürgen Kreusch schloss die Versammlung mit seinem Dank an alle für die Unterstützung im vergangenen Jahr und überreichte stellvertretend Irene Nöthen, Henny Nöthen und Doris Kreusch ein Blumengebinde bevor er die Anwesenden zum gemeinsamen Döppekoche-Essen einlud.

Das Jahr 2016 in Bildern

Baumaßnahmen an KK-Anlage haben begonnen

Umfangreiche Renovierungsarbeiten, den Neubau der Kugelfänge, Einbau elektronischer Messrahmen und die Sicherung durch Rolladen werden uns in den nächsten Monaten auf Trap halten, aber dann verfügen wir über eine hochmoderne Schießsportanlage auch im Kleinkaliber-bereich. Hierzu werden jede helfende Hand und weitere finanzielle Unterstützung benötigt. Gearbeitet wird an jedem Samstag und auch in der Woche über. Helfer wenden sich bitte an Jürgen Speicher.

Mit Weihnachtsfeier und –schießen das Jahr beendet

Die letzte Großveranstaltung des Jahres begingen wir mit dem Weihnachtsschießen und der dazugehörigen Weihnachtsfeier. Dabei gab es manchen Gaumenschmaus. Dimitri Nesterow offenbarte seine Künste als Grillmeister und einige Schützendamen boten selbstgebackene Kuchen und Plätzchen an. So ließ die Schützenfamilie das zur Neige gehende Jahr in gemütlicher Runde Revue passieren, während auf dem Schießstand noch einige Leckereien für den Gabentisch ausgeschossen wurden. Christian Jaensch hatte eigens hierzu themengerechte Holzsterne und –adler gebaut. Die Jungschützen erhielten noch Besuch vom Nikolaus, der die Truppe für ihr faires und kameradschaftliches Verhalten an den Trainingseinheiten und gutes Abschneiden bei den Meisterschaften lobte. Neben den obligatorischen Weihnachtstüten hatte er zudem ein Gewehrstativ für die jungen Freihandschützen mitgebracht.

Zu guter Letzt wurden noch die Sieger der internen Vergleichs- und Teilerschießen geehrt. Die besten drei Teiler (1,0; 2,2; 3,0) im Luftgewehr-Aufgelegt-Schießen errang Jürgen Speicher, gefolgt von Bruno Mohr (2,4; 3,6; 6,4) und Thies Wiese (5,8; 7,6; 9,1). Beim KK-Aufgelegt-Schießen belegte Kurt Gerhards Platz eins mit den drei besten Teilern (25,0; 27,5; 28,1), gefolgt von Jürgen Speicher (12,0; 29,6; 41,0) und Bruno Mohr (66,0; 80,5; 95,0). In der Disziplin Luftpistole sicherte sich Erwin Strobel mit den Teilern 38,6; 71,4 und 160,3 den Sieg. Fritz Stein belegte mit der Teilersumme von 1.899 den ersten Platz in der Disziplin Luftpistole aufgelegt. Beim internen Vergleichskampf wurden die besten drei Serien von 30 Schuss pro Serie addiert. In folgenden Disziplinen gewannen: LG aufgelegt – Jürgen Speicher (900 Ringe), Gerhard Greßler (898 R.), Jürgen Kreusch (896 R.); KK aufgelegt – Kurt Gerhards (885 Ringe), Jürgen Speicher (883 R.); Luftpistole Altersklasse – Erwin Strobel (833 Ringe); Luftpistole Schützenklasse – Dimitri Nesterow (825 Ringe); Luftpistole aufgelegt – Dimitri Nesterow (856 Ringe), Egon Mohr (769 R.).

Schießmeisterin Martina Prüm bedankte sich abschließend bei allen Helfern für die tatkräftige Unterstützung sowie bei Hallenwart Bruno Mohr, der mit seinem kreativen Adventsschmuck für das vorweihnachtliche Ambiente sorgte.

Laacher Schützen hielte Einkehrtag

Maria Laach. Alljährlich treffen sich die Mitglieder des Schützenbundes Maria Laach am 1. Advent zum Einkehr-und Kulturtag in der Benediktinerabtei am Laacher See. Anlässlich des 90-jährigen Bestehens des Schützenbundes waren die Teilnehmer nach der Feier des Pontifikalamtes zum gemeinsamen Frühstück eingeladen. Das anschließende Referat hielt Bezirks-Präses Pfr. Dr. Volker Malburg. Er nahm dabei die neu erstellte Chronik des Schützenbundes zum Anlass insbesondere die Gründungsjahre von 1926 bis 1932 sowie die Zeit der Wiedergründung nach dem 2. Weltkrieg in den Fokus seiner Ansprache zu stellen.

Prior Administrator Pater Andreas Werner bezog sich in seinen Gedanken zum Beginn des neuen Kirchenjahres auf den Psalm 24: „Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch“. Gemeinsam stimmte man zum Abschluss das Weihnachtslied an, das sich auf diesen Psalm bezieht: „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“. Zuvor aber bedankte sich Bundesmeister Norbert Steffens bei den beiden Referenten und überreichte ihnen die beiden ersten Exemplare der Gold-Edition der neuen Chronik.

Das Buch, das von Toni Steffens und Kai Kreusch unter Mitwirkung der Co-Autoren Rudolf Görgen, Günter Langenfeld, Fritz Stein und Pater Basilius Sandner erstellt wurde, ist bei Norbert Steffens (Tabaccenter Mayen) gegen eine Gebühr von 10.-€ käuflich zu erwerben.

Freisaison ging zu Ende

Maximilian Boos wurde zum Match-Winner des Tages

Dank des Einsatzes der Jungschützen wurde das Herbstschießen zu einem wahren Familienfest. Neben ihren Eltern hatten sie auch Geschwister und Freunde mitgebracht. Bei spätsommerlichen angenehmen Temperaturen vereinte sich die Schützenfamilie unter freiem Himmel  zum Kaffeetrinken und genoss die von Müttern und Schützendamen gebackenen Kuchen. Vom Erlös möchte die Jugendleitung weitere benötigte Sportausrüstung für die Kids anschaffen. So gerieten an diesem gemütlichen Nachmittag die Schießwettbewerbe fast zur Nebensache. Doch am Ende hatten Jungschützenmeisterin Elisabeth Wingender und deren Vertreterinnen Sabine Giliberto und Irene Nöthen sowie Schießmeisterin Martina Prüm und Stellvertreter Gerhard Greßler jede Menge beschossene Scheiben auszuwerten.

Gerd Greßler Herbstmeister

Bei der Siegerehrung konnten folgende Gewinner beglückwünscht werden: Den Titel des Herbstmeisters errang Gerd Greßler mit 47 Ringen, gefolgt von Jürgen Speicher und Jürgen Kreusch, zudem sicherte er sich den Ziliken-Pokal vor Jürgen Speicher und Martina Prüm. Mit 50 Ringen siegte Jürgen Speicher beim Ferd.-Wagner-Gedächtnisschießen vor Henny Nöthen und Gerd Greßler. Michael Josten trägt nun die Freihand-Kette, die er mit 23 Ringen errang, gefolgt von Bruno Mohr und Jürgen Kreusch. Den besten Teiler schoss Martina Prüm (8,3). Auf den Wertadler waren erfolgreich: Thies Wiese, Carsten Wirtz, Kurt Gerhards, Henny Nöthen und Heinz Wirtz.

Drei Wanderpokale für Maximilian Boos

Matchwinner bei der Jugend wurde Maximilian Boos. Mit 50 Ringen wurde er Jugend-Herbstmeister (vor Marvin und Domenik Nöthen), sicherte sich die Jugend-Freihandkette ( Domenik und Marvin Nöthen belegten die Plätze 2 und 3) und errang den Jürgen-Kreusch-Pokal, gefolgt von Jannik Klein und Domenik Nöthen. Bei den Schülern wurde Arian Wirtz mit 49 Ringen Herbstmeister. Die weiteren Plätze belegten: Sophie Wingender, Jannik Klein und Ronny Blath. Mit Stolz trägt Arian nun auch die Schüler-Freihand-Kette, die mit einem Ring mehr vor Fabian Onwurah errang, gefolgt von Sophie Wingender und Jonas Kirst.

18.09.2016 Schützen helfen helfen - Spendeübergabe an Lebenshilfe

Die Lebenshilfe Mayen hatte uns zu ihrem 50-jährigen Jubiläum eingeladen.

Das Podium nutzen wir um einen Spendenbetrag zu überreichen, der aus dem Reinerlös des diesjährigen Bürgerkönigschießen stammt. Für Bürgerkönigin Hannelore Knabe war dies der erste offizielle Auftritt in dieser Position. Mit von der Partie waren des weiteren Brudermeister Jürgen Kreusch, Ehrenbrudermeister Günter Langenfeld, Schriftführer Erich Nöthen und unser Pressewart Gerd Greßler durfte auch nicht fehlen.

08.09.2016  Sportschützen durch Stadt geehrt

Zu der Sportlerehrung der Stadt Mayen hatten 29 Aktive die Voraussetzungen zu der Ehrung durch gute Platzierungen in verschiedenen Meisterschaften (bis 3. Platz) erzielt. Sie wurden durch Oberbürgermeister Wolfgang Treis im Rahmen der Sportlerehrung der Stadt beglückwünscht.

11.09.2016 Stein-und Burgfest

Aus Anlas des 725-jährigen Stadtjubiläums nahmen wir mit einer größeren Abordnung als gewöhnlich am diesjährigen Stein-und Burgfest teil. Nach dem Festgottesdienst zogen wir im Festzug zum traditionellen Frühschoppen ins Festzelt auf dem Marktplatz.

Schützenfest 26. bis 30. Mai 2016

725 Jahre und kein bisschen leise

Stadtjubiläum in Schützenfest eingebunden

Mit Pauken und Trompeten zogen die Mayener Schützen anlässlich der Schützenkirmes wieder durch die Straßen der Stadt. Vom Marktplatz aus ging es zur Kranzniederlegung auf den Friedhof und von dort zum Festgottesdienst in die St.-Veit-Kirche

Hier begrüßte Pater Majobi die neuen Schützenmajestäten: Vogelkönig Bruno Mohr, Scheibenkönig Mario Giliberto, Vogelprinzessin Chantale Theisen, Schülerprinz Jannik Klein und Jugendprinz Domenik Nöthen. Diese wurden im Anschluss durch Oberbürgermeister Wolfgang Treis auf dem Marktplatz proklamiert. Den abschließenden Zapfenstreich intonierte unter lang anhaltenden Applaus der zahlreichen Zuschauer die Schützenkapelle Mendig. Sie begleitete auch die Schützen nebst Oberbürgermeister und Landrat zum Königsumtrunk in die Schützenhalle.

Das Hauptaugenmerk legten die Schützen in diesem Jahr auf die Ausrichtung einer Jubiläumsfeier der Stadt Mayen. An Kirmessonntag auf den Tag genau vor 725 Jahren verlieh Rudolf von Habsburg Mayen die Stadtrechte. Da die Geschichte der Schützengesellschaft im engen Zusammenhang mit dieser Historie steht, organisierte man gemeinsam mit der Stadtverwaltung eines ökumenischen Gottesdienst in der St.-Clemens-Kirche. Im Anschluss zogen Schützen, Gäste und Vertreter Mayener Vereine und Zünfte mit 17 Fahnenabordnungen zum Frühschoppen auf den Schützenplatz. Hier wurde dann weiter eifrig um Preise, Pokale und Ehrentitel gewetteifert. Als Sieger beim Bürgerkönigschießen ging Hannelore Knabe hervor und den einmaligen Titel des „Jubiläums-Stadt-Königs“ errang der Ehrenoberst der Mayener Schützen, Günter Langenfeld. Die Einnahmen der beiden Schießlisten werden im Übrigen einem sozialen Zwecke in Mayen zugeführt.

Am Montagnachmittag klang das Fest mit Ausschießen von Wanderpokalen und einer Ehrenscheibe aus.

Den krönenden Abschluss bildete auch in diesem Jahr das Tennenfest im Restaurant Berti. Hier erhielten die Sieger ihre Pokale und die neuen Majestäten ihre Insignien.